Heizkörper – Test

Heizkörper – Test

 

Heizkörper sind heute nicht mehr nur notwendiges Übel, die eine Raum verschandeln, sondern tragen durch die unterschiedliche Entwicklung in Form / Farbe und Design zum Wohlfühlfaktor im Hause bei.

 

Generell wird auf dieser Seite in Heizkörper für Räume und Badheizkörper unterschieden. Als bekannte Marken seien hier Zehnder und Kermi erwähnt.

 

Um den Funktionsweise eines Heizkörpers näher verstehen zu können, sind die folgenden Ausführung sicherlich hilfreich.

 

Heizkörper sind Bestandteile von Heizungsanlagen und dienen dem Beheizen von Gebäuden, Wohnungen und Räumlichkeiten. Die meisten Heizkörper sind aus Metall und mit Wasser als so genanntes Heizmedium befüllt.  Konvektoren, Radiatoren oder Heizleisten sind Bezeichnungen für Heizkörper, wobei Elektroradiatoren dabei eine Ausnahme darstellen, denn sie sind mit Öl statt mit Wasser befüllt.

 

Wärmeverteilung im Heizkörper

 

Über einen Wärmeerzeuger wird das Heizmedium auf die eingestellte Vorlauftemperatur erhitzt und wird über die Zuleitung dem Heizkörper zugeführt. Die Temperatur des Heizmediums ist am Einlassventil des Heizkörpers am höchsten und verringert sich beim Durchströmen des Heizkörpers auf ein Minimum am Auslassventil. Über die Rücklaufleitung gelangt das Heizmedium dann wieder zum Wärmerzeuger und der Kreislauf ist geschlossen.

Der Kreislauf kann jedoch durch Luft, welche sich in den Leitungen bzw. im Heizkörper gebildet hat, unterbrochen sein. Hier ist eine Entlüftung des Heizkörpers über das Entlüftungventil notwendig.

Der Heizkörper gibt seine Wärmestrahlung nach dem Prinzip der Konvektionsheizung / Strahlungsheizung ab. Dabei ist ein entscheidendes Merkmal für die Wärmeabgabe, wie nah das Heizmedium an der Heizkörperoberfläche fließen kann bzw. ob Elemente auf die Wärmeabgabe störend wirken. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Heizkörper aus ästhetischen Gründen beklebt werden oder eine Verkleidung angebracht wird. Die Wärmeleitung wird hierdurch stark reduziert.

 

Die Temperatur des Heizkörpers wird meist über das Thermostatventil für Heizkörper gesteuert. Dieser überwiegend mechanische Regler steuert abhängig von der Umgebungstemperatur den Durchfluss des Heizmediums um so die Temperatur konstant zu halten.Das Thermostatventil ist hierbei direkt am Heizkörper angeschlossen.

 

Neue Thermostatventile mit Funkkommunikation ermöglichen bspw. die Fernbedienung der Anlage via Mobiltelefon / Internet.

 

Zusätzlich kommen auch elektronische Thermostatventile zum Einsatz, auch Energiespar-Regler genannt, die eine Einsparung bis zu 10 % der für das Heizen aufzubringenden Energie mit sich bringen soll.

 

Heizkörper Historie

 

Heizkörper bestanden in der Vergangenheit aus Grauguss. Das Gewicht dieser Heizkörper war sehr hoch, der Korrosionschutz jedoch auch. Außerdem fanden Porzellanheizkörper meist als Rippenheizkörper Anwendung.

Heute werden Heizkörper größtenteils aus Stahlblech hergestellt. Für Badheizkörper finden sehr oft auch Stahlrohre als Handtuchtrockener Einsatz.

Neben den Heizkörpern gibt es noch Sonderformen, wie Fußbadenheizungen, Deckenstrahlplatten und Wandheizungen.

 

Moderne Heizkörper sind in diversen Farben und Formen / Größen erhältlich und nach Einbau sofort in den Betrieb zu nehmen.

 

Bei Heizkörpern aus Stahlblech wir versucht das beheizte Wasser möglichst nahe der Stahlblech-Oberfläche fließen zu lassen um einen größtmöglichen Wirkungsgrad zu erzielen. Die Erhöhung des Wirkungsgrades wird aber auch durch Größe und Form der Oberfläche stark beeinflusst.

 

Unterschieden werden Heizkörper auch hinsichtlich passiver oder aktiver Ausführungen. Passive Heizkörper strahlen die Wärme ab, während aktive Heizkörper zusätzlich über Ventilatoren verfügen (so genannte Heizlüfter). Der Vorteil der aktiven Ausführung ist, dass die Heizkörper kleine dimensioniert werden können. Nachteile sind die Entwicklung störender Geräusche und die zusätzlich Notwendigkeit von Energie zum Betrieb der Ventilatoren.

 

Wieviele und welche  Heizkörper benötige ich zum Beheizen eines Raumes / eines Gebäudes?

 

Die Anzahl und Größe von Heizkörpern ergibt sich zum einen aus der Wärmeleistung der Heizung und zum anderen aus der Heizlast der zu beheizenden Räumlichkeit. Bei Gebäuden ist die Heizlast im Energieausweis des Hauses hinterlegt. Eine große Rolle bei der Heizlast spielen gebäudetechnische Faktoren, wie Wärmedämmung, Raumgröße, Temperaturunterschied innen/außen, Fensterisolierung und Anzahl. Ein altes Gebäude hat demnach eine höhere Heizlast als ein Neubau.

Berechnung Wärmeleistung Heizkörper

 

Die Wärmeleistung ist die Gesamtwärmeleistung, die der Heizkörper aufbringen muss, um einen Raum auf eine definierte Temperatur zu heizen.

 

DIN 4701 sieht eine Innentemperatur von 20 Grad in Räumen, 15 Grad in Fluren und 24 Grad in Bädern vor.

 

Die Berechnung der Wärmeleistung kann stark vereinfacht (Faustformel) nach folgendem Schema erfolgen:

 

Annahme: Normale Raumhöhe: 2,5 m

Raumgröße: 8m lang x 5m breit: 40 qm

 

Berechnung Neubau: 80 Watt pro Quadratmeter Raum

 

40 qm * 80 W/qm = 3200 W

 

Für einen Neubau benötigt demnach einen Heizkörper mit 3,2 kW.

 

Altbau: 150 Watt pro Quadratmeter Raum

 

40 qm * 150 W/qm = 6000 W

 

Für einen Altbau ist demnach ein Heizkörper mit 6 kW erforderlich.

 

Hier wird deutlich, dass eine gute Wärmedämmung entscheidend für die Absenkung des Energieverbrauches ist.

 

Bei Interesse nach einem Reboarder (Auto-Kindersitzen) finden Sie hier bei Reboarder Tests interessante Informationen.